Lumière

Crescendo

D, Israel 2019, 106 Min.
Regie: Dror Zahavi
D.: Peter Simonischek, Daniel Donskoy, Bibiana Beglau

Im Rahmen von Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina soll in Südtirol unter massiven Sicherheitsvorkehrungen ein Konzert eines palästinensisch-israelischen Jugendorchesters stattfinden. Als Dirigent wird der renommierte Musikschulleiter Eduard Sporck engagiert, doch bereits bei den ersten Proben geraten die jungen MusikerInnen aneinander. Besonders zwischen der aufbrausenden Palästinenserin Layla und dem arroganten Israeli Ron kracht es.
Einfühlsam schildert das engagierte Musikdrama die Schwierigkeiten der jungen Menschen, friedlich miteinander umzugehen. Vorurteile und gegenseitiger Hass sitzen tief. Kurzerhand verlegt Maestro Sporck die Probenarbeit aus Sicherheitsgründen in sein idyllisches Heimatdorf in den Bergen Südtirols.
In den Hauptrollen brillieren Peter Simonischek als einflussreicher Dirigent und Bibiana Beglau, die facettenreich eine ambitionierte und zielstrebige Konzertmanagerin spielt. Zwei charakterstarke Figuren, die für das Unmögliche kämpfen. Das sehenswerte Filmprojekt über Versöhnung ist auch mit israelischen und palästinensischen Laienschauspielern besetzt.

Donnerstag 23. bis Mittwoch 29.1.
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