Lumière

Der Golem, wie er in die Welt kam

Deutschland 1920, 80 Min., Restaurierte Fassung
Regie: Paul Wegener
D.: Paul Wegener, Albert Steinbrück, Lyda Salmonova, Ernst Deutsch, Otto Gebühr

Prag, im 16. Jahrhundert. Rabbi Loew liest in den Sternen, dass der jüdischen Gemeinde Unheil droht. Nach einer alten Legende kann nur noch der Golem helfen, was Hebräisch Klumpen, formlose Masse heißt. Sofort macht sich Rabbi Loew an die Arbeit und formt den Mann aus Lehm. Eine mystische Buchstabenkette verleiht der Lehmfigur Leben. Rabbi Loew nimmt den Golem mit auf ein Fest am kaiserlichen Hof. Dort rettet der Golem das Leben des Kaisers, der aus Dankbarkeit seinen Befehl, die Juden aus der Stadt zu weisen, widerruft. Das Unheil ist abgewendet, der Golem hat seinen Zweck erfüllt und wird "abgeschaltet". Doch der Golem weigert sich, wieder zu Lehm zu werden
"Wegeners Film war einer der künstlerisch wie geschäftlich größten Erfolge der deutschen Stummfilmproduktion, dessen außergewöhnliche, von Jugendstil und Expressionismus bestimmte Bild- und Dekorgestaltung bis heute nichts von ihrer suggestiven Wirkung eingebüßt hat." (Lexikon des internationalen Films)

Donnerstag 21.3. um 19.00 Uhr
Live am Klavier: Anna Vavilkina
Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt 9,00 Euro




Anna Vavilkina

...studierte am Moskauer Konservatorium und an den Musikhochschulen in Lübeck und Detmold. Sie wurde ausgezeichnet beim Internationalen Orgelwettbewerb in Minsk und war Finalistin bei internationalen Wettbewerben für Orgelimprovisation in Deutschland und Österreich. Im Berliner Kino Babylon spielt Anna Vavilkina jeden Samstag in der Reihe "Stummfilm um Mitternacht".