Lumière

Letzte Tage in Havanna

Kuba 2016, 92 Min., OmU
Regie: Fernando Pérez
D.: Patricio Wood, Jorge Martinez, Yailene Sierra

Diego und Miguel, beide Mitte vierzig und Kindheitsfreunde, leben mitten in der malerischen Altstadt von Havanna in einer baufälligen Wohnung. Komfort ist hier ein Fremdwort, Lebenskunst Alltag. Miguel verdient sein Geld als Tellerwäscher in einem privat geführten Restaurant und kümmert sich mit Nachbarn und Familie um Diego, der krank ans Bett gefesselt ist. Miguel ist eher verschlossen, lernt Englisch und träumt davon, in die USA auszuwandern. Anders Diego, der voller Witz, Optimismus und erotischer Begehrlichkeiten sich seine Lebensfreude zu erhalten versucht. Als sich Diegos Zustand verschlechtert, bringt seine temperamentvolle schwangere Nichte Yusi frischen Wind in die Zweier-WG. Zugleich trifft Miguels langersehntes Visum ein, und für alle stehen große Entscheidungen an
Diese Tragikomödie ist eine wunderbare Liebeserklärung an die kubanische Hauptstadt und ihre Bewohner von einem der renommiertesten Regisseure der Karibikinsel. Zugleich ein sehr unterhaltsamer Blick auf eine Kultur im Umbruch, die ständige Flexibilität und unglaublichen Optimismus fordert.

Donnerstag 25. bis Mittwoch 31.1.
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