Lumière

Herbstvögel über Riuwenthal

Deutschland 2017, 120 Min.
Buch und Regie: Martin-Aike Almstedt und Bernhard Wutka

Ein Filmessay über das Gute und das Böse anhand der Arbeit des Göttinger Multimedialkünstlers Martin-Aike Almstedt in den Bereichen Komposition, Konzert, Malerei, Philosophie und KiYo. Das komplexe Film-Werk, in dem sich pasticcioartig Musik, Malerei, Dialoge, Konzert- und Bühnenszenen durchdringen, nimmt nicht nur beispielhaft Bezug auf das Übel des Nazitums gestern und heute, sondern lässt auch das heutige Flüchtlingselend als indirekte Kriegsfolge der Großmächte und den Umgang damit in Deutschland und Europa als Spielarten des Bösen erscheinen.
Nicht weniger jedoch wird auch das Gute in Gestalt von Mitgefühl und praktischer Hilfe thematisiert. Auch dieser Spur geht der Film vertieft nach, umkreist dabei Bewusstseinsbereiche, aus denen Gutes aufsteigt, geht der Frage nach, wie ein Mensch sich diese vordringlich zu eigen machen kann und zeigt, welche bedeutende Rolle Kunst dabei spielt.
Ein Lichtschimmer erscheint über dem Riuwenthal von heute und lässt endzeitliche Herbstvögel verblassen. Wichtige Teile des Films wurden vor der Kulisse der Leisenberger Kirchruine bei Katlenburg gedreht.

Sonntag 3.9. um 16.30 Uhr
Uraufführung - Die beiden Filmemacher sind zum Gespräch anwesend.