Esperanza kommt aus Barcelona und ist in Ecuador auf der Suche nach Erleuchtung fernab der Zivilisation. Im Gepäck hat sie den "Lonely Planet"-Reiseführer, die Bibel der Rucksack-Touristen. Teresa lebt in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, und kann die Klischees nicht ausstehen, die die Touristenführer über ihr Land verbreiten. Sie will nach Cuenca, um ihren Freund daran zu hindern, eine andere Frau zu heiraten. Der Zufall bringt die jungen Frauen im Bus zusammen. Auf ihrem Weg durch die faszinierende Bergwelt Ecuadors und entlang der Küste treffen sie eine Reihe von hoffnungslos verschrobenen Personen und finden Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens...
"Regisseurin Tania Hermida dürfte selbst begeisterte Backpackerin sein, so gut und genau sind ihre Beobachtungen vom Rei-sealltag zwischen Busbahnhöfen, langen Nachtfahrten und Haltestellen mitten im Nirgendwo. Jeder der einmal in Lateinamerika unterwegs war, erkennt sie sofort wieder, diese abstrusen Momente: Sei es der dubiose Taxifahrer, der einem auf dem Weg vom Flughafen zuviel Geld abknöpfen will (und sein Vorhaben damit begründet, dass in Europa doch alle Millionäre seien) oder die wunderbar verschrobenen und bärtigen Reisenden, die scheinbar schon ihr halbes Leben auf philosophischer Sinnsuche sind. WIE WEIT NOCH ist voll von diesen Momenten." (Cineman.de)