Ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands. 1913/14. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter? Sollten die sommersprossigen Kinder etwas mit der Sache zu tun haben, wie es der Dorflehrer später vermutet? Gründe gäbe es genug.
Dass dieser Film so beklemmend funktioniert, verdankt er seiner psychologisch präzisen Dramaturgie, die von einem hervorragenden Ensemble packend umgesetzt wird. Von den Kindern (aus mehr als 7.000 Bewerbern ausgesucht) über den stets präsenten Newcomer Christian Friedel als Lehrer bis zum immer punktgenauen Burghart Klaußner als Pastor.