Eine faszinierende filmische Reise von der Mündung bis zur Quelle des Kongo. Rostige eiserne Flussbarkassen sind die Haupttransportmittel, wie schwimmende Dörfer beladen mit alten und jungen Menschen, Tieren, Hütten und Feuerstellen. Schlichtweg das einzig verbliebene Transportmittel in einem Land, dessen Verkehrssystem ebenso zusammengebrochen ist wie andere staatliche Einrichtungen. Wasserfälle, Stromschnellen und das Profitstreben der Reedereien machen die Reise zum Glücksspiel. Der Krieg um Rohstoffe im Südosten macht die Reise gefährlich.
Auf dieser Reise durchlebt man die ganze Vielfalt des Lebens in der Flusslandschaft: Patriotische Gesänge der Soldaten in ihren Einbäumen, Mai-Mai-Krieger, Universitätsruinen, Arbeiter, die im Schweiße ihres Angesichts die 125 Kilometer lange Eisenbahnstrecke ausbessern, die nach den Plünderungen von 1990/91 und dem Krieg stillgelegt wurde. Es wird der außergewöhnliche Mut eines Volkes vor Augen geführt, das sein Überleben in die Hände nimmt.